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E.P.S.-Beadfilter
Beadfilter, sind ein Idealsystem für Teiche und für die Fischzucht. Ein
Beadfilter sorgt für eine perfekte mechanische und biologische Reinigung
des Teichwassers und kann darum einen vollständigen Mehrkammerfilter
ersetzen. Es muss dann jedoch ein Vorfilter für groben Schmutz vorgesehen
werden.
Beadfilter sind geschlossene Einheiten, die mit Tausenden kleinen Kunststoffkugeln
(Beads) als Filtermedium gefüllt sind. Durch die enorme Oberfläche
dieser Kugeln (die Oberfläche der Filterkugeln entspricht ca. 1500
m2 pro m3) ist trotz der bescheidenen Abmessung eines Beadfilters viel
Platz für die Entwicklung von nützlichen Bakterien (wird benötigt für die
biologische Reinigung des Wassers) vorhanden. In einem Liter befinden
sich fast 24.000 Kunststoffkugeln. Die Kugeln des Beadfilters bestehen
aus speziellem Kunststoff (ein sogenanntes Copolymer von Polyetheen
und Polypropen), der für diese Anwendung optimal geeignet, absolut
sicher für die Fische und quasi unverwüstlich ist .
Durch die geringen Zwischenräume zwischen den Kugeln und dem „klebrigen“
Biofilm, entsteht zu der biologischen Reinigung eine gute mechanische
Filterfunktion. Ein Beadfilter filtert auch die kleinsten Schwebeteilchen
aus dem Wasser (bis unter 20 Mikron) und erreicht eine optimale
Reinigung des Wassers. Das Reinigen eines Beadfilters erfolgt über
das „Rückspülen“ des Filters. Dabei wird Teichwasser in umgekehrter
Richtung durch den Filter geleitet, wobei die gesammelten Schmutzteilchen
gelöst werden und über einen speziellen Spülausgang den Filter
verlassen. Nach einigen Minuten ist der Filter sauber und kann wieder
normal filtern.
Die Beadfilter sind außerdem noch mit einem kräftigen (42m3/Std) Kompressor
(Blower) ausgestattet. Dieser wird nur vor dem Spülverfahren
eingesetzt um die Beads gut durchzuwirbeln, dem Bakterium Sauerstoff
zu zuführen und den angesammelten Schmutz besser löst. Bei ordnungsgemäßer
Ausführung ist die Rückspülung in 3-4 min. abgeschlossen.
Es wird empfohlen, eine entsprechende Vorfilterung vorzusehen, sonst
können die Schlitze der Düsenfinger zum Beispiel mit Fadenalgen verschmutzen.
Die Umwälzpumpe mit Siebkorb kann schon ausreichend sein
Aufstellung:
Der Beadfilter kann vollkommen unabhängig vom Wasserstand auf jeden
ebenen Untergrund aufgestellt werden. Wichtig, je kürzer die Rohrleitung
mit geringsten Widerständen in den Leitungen, um so um so höher ist die
Leistung der Pumpe. Beadfilter nehmen durch ihren kompakten Bau
wenig Platz ein, es sind keine enormen Aufstellflächen erforderlich, sondern
es genügt Platz von einem Quadratmeter um das gesamte System
aufzustellen! Für den einfachen Anschluss des Filters wird serienmäßig
ein vollständiger Anschlusssatz mitgeliefert (6-Wegeventil, Kompressor,
Rückschlagventil).
Wartung:
Der Filter muss regelmäßig gespült werden, um den angesammelten
Schmutz abzuführen. Im Sommer ist das ungefähr ein- bis zweimal wöchentlich
(je nach Belastung des wassers oder nach Fischbesatz)notwendig,
außerhalb der Füttersaison nur noch einmal alle 1 bis 2 Wochen.
Häufiger spülen schadet nicht, es werden mehr Schmutzteilchen abgeführt,
statt im Filter abgebaut zu werden und das Bakterium erhält zusätzlich
Sauerstoff. Durch regelmäßiges Spülen werden weiterhin weniger
Nitrate und Phosphate gebildet! Letztere bieten eine Nahrungsquelle für
faden- und schwebende Algen. Mit einer normalen Beadfilter-Spülung wird
mehr als 90 % des gesammelten Schmutzes zur Kanalisation abgeführt.
Rückspülung des Beadfilters:
Wichtig: In die Saugleitung, entweder zwischen Rückspülventil und
Pumpe oder vor die Pumpe, muss ein Rückschlagventil oder ein Kugelhahn
eingebaut werden.
Pumpe ausschalten. Das Rückspülventil auf „Nachspülen“ stellen, den
Kugelhahn/Rückschlagventil schließen und den Kompressor ca. 10-30
sec. einschalten (Luftspülung).
Das Rückspülventil auf „Rückspülen“ stellen, den Kugelhahn/Rückschlagventil
öffnen und die Filterpumpe 1-2 min. anstellen.
Pumpe ausstellen. Das Rückspülventil auf „Nachspülen“ stellen und
die Pumpe ca. 20-30 sec. einschalten.
Pumpe ausstellen. Das Rückspülventil auf „Filtern“ stellen und die
Pumpe einschalten.
Das ganze Verfahren kostet Sie nur wenige Minuten „Arbeit“ und verbraucht
nur sehr wenig Wasser!
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